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Mutations
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#1
Mutations
Earth
Zwei nukleare Apokalypsen hat die Erde bereits hinter sich. Durch die atomaren Auswirkungen hat sich das Leben hier drastisch verändert, die Strahlung beeinflusst nicht nur Menschen und Tiere, sondern auch Pflanzen. Zwar ist dadurch bemerkenswerte Schönheit entstanden, vieles davon ist jedoch nicht nur schlicht furchteinflößend, sondern zudem auch tödlich.

History
Aufgrund der nuklearen Apokalypsen waren Flora und Fauna der Erde über längere Zeit unnormalen Begebenheiten ausgesetzt. Die hohe Strahlung hat vielfältige Mutationen hervorgebracht. Die Ausmaße der biologischen Veränderungen der Lebewesen sind noch immer unbekannt, auch wenn einige der Auswirkungen bereits entdeckt wurden. Einige Lebewesen haben sich angepasst und eine höhere Toleranz gegenüber der Strahlung entwickelt, andere jedoch wurden von ihr verändert. Die zweite Apokalypse hat sogar noch mehr Schaden angerichtet als die erste und obwohl seitdem von der Erde nicht viel mehr als ein einziges grünes Tal übriggeblieben ist, ist noch nicht bekannt, welche Ausmaße die Zerstörung wirklich angenommen hat. Zwar wird angenommen, dass innerhalb des Ödlands nichts überlebt hat, doch ebenso kann es sein, dass manche Mutationen noch gar nicht entdeckt wurden. Zudem haben nicht alle Tiere und Pflanzen durch die Strahlung Mutationen erlitten, ebenso wenig wie die Menschen.

Fauna

Es ist unklar, welche dieser Tiere die zweite Apokalypse überlebt haben. Innerhalb des Ödlands gibt es kaum noch Lebewesen, da die Bedingungen hier für jegliches Leben sehr erschwert sind, dafür bietet Eden einen umso besseren Lebensraum. Zudem gibt es Annahmen, dass längst nicht alles erforscht ist, das es zu erforschen gibt und so weiß man nie, welchen Tieren man begegnen kann.

Zweiköpfiger Hirsch*

Nach der ersten Apokalypse gab es Lebewesen, die durch die Strahlung veränderte Körperteile aufwiesen. So auch der zweiköpfige Hirsch, der bis auf seine zwei Köpfe keinen Unterschied zu einem normalen Hirsch aufweist. Er ist nicht gefährlich und es ist auch nicht bekannt, ob er beide Köpfe nutzen kann, da einer von beiden verkümmert ist. Es wird angenommen, dass es auf den Grad der Mutation ankommt und einer der Köpfe der primäre und der andere der sekundäre Kopf ist. Auch bei Pferden wurde dieser Art der Mutation bestätigt, ob sie auch bei anderen Tierarten auftritt ist nicht bekannt.

Leuchtende Schmetterlinge

Auch die leuchtenden Schmetterlinge unterscheiden sich von normalen Schmetterlingen nur durch ihr Äußeres. Wie bei Glühwürmchen wird ihr Leuchten durch Biolumineszenz verursacht, das durch die Strahlung jedoch sehr viel stärker ausgeprägt und so auch tagsüber sichtbar ist. Sie sind ebenso harmlos wie normale Schmetterlinge und leben in Bäumen.

Wasserschlange*

Kurz nach der Ankunft auf der Erde traf eine Gruppe der Delinquenten auf eine Wasserschlange, die in einem Fluss lebte. Sie war etwa 10 Fuß lang und 2 Fuß breit und kräftig genug, um einen Menschen unter Wasser zu ziehen. Die Wasserschlange reagiert auf Bewegungen im jeweiligen Gewässer, in dem sie lebt und wird so auf potentielle Beute aufmerksam.

Riesenbricke*

Das Gewässer vor Beccas Labor beheimatete eine riesige Bricke, auch als Neunauge bekannt, die während der Nacht auf die Jagd ging. Diese Tiere attackieren Boote und sind so in der Lage, ihr Opfer ins Wasser zu befördern. Die Boat People haben sich unter anderem von Riesenbricken ernährt.

Riesengorilla*

Riesengorillas wurden von den Groundern Pauna genannt, was schlicht Gorilla bedeutet. Sie unterscheiden sich nicht besonders von normalen Gorillas, es ist ihre schiere Größe, die sie ausmacht, doch sie sind auch weitaus aggressiver und können einen Menschen in Sekunden zerfetzen.

Parasitenwürmer

Nach der zweiten Apokalypse gibt es abgesehen von den Tieren, die in Eden leben, nicht mehr viele Lebewesen, die innerhalb des Ödlands überleben können. Die Würmer jedoch haben es geschafft sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Sie befallen ihr Opfer, das ihnen als Wirt dient, fressen sich ins Innere und platzen dann daraus hervor, wenn sie satt sind.

Menschen

Auch die Menschen, die sich nicht anpassen konnten, wurden von der Strahlung beeinflusst. Immer wieder kam es vor, dass Kinder der Grounder mit Missbildungen geboren wurden. Um die Blutlinie rein zu halten wurden solche Kinder ausgesetzt, damit die Natur sie zurückfordert. Den Eltern blieb die Entscheidung, ob sie mit ihren Kindern gehen oder ob sie bei ihrem Clan bleiben. Die meisten von ihnen lebten in der Dead Zone und haben versucht, die Stadt des Lichts zu finden, um dort ein neues, sicheres Zuhause zu haben, auch wenn es kaum jemandem gelungen ist. Die Grounder nennen diese Menschen mit Missbildungen Frikdreina.

Flora

Obwohl Eden kein im Grunde kein gefährlicher Ort ist haben sich einige Pflanzen doch innerhalb eines Gebietes durch die Strahlung so verändert, dass sie eine Gefahr für Menschen und auch Tiere darstellen können. Sie alle haben zudem ihr Aussehen so optimiert, dass jeder, der ihnen zu nahe kommt, erst viel zu spät erkennt, worum es sich handelt. Noch sind die Pflanzen vollkommen unerforscht, doch trotz ihrer vorwiegend tödlichen Fähigkeiten, sind einige von ihnen sogar dazu in der Lage zu heilen.

Ebenso wie manche Tiere haben auch einige Pflanzen die Fähigkeit, im Dunkeln zu leuchten. Es gibt eine solche Vielfalt an Pflanzen, dass es schwierig ist, sie auseinander zu halten, denn manche leuchten und sind vollkommen ungefährlich, da ihre Eigenschaft zu leuchten ihre einzige Eigenheit darstellt, andere dagegen nutzen das Leuchten, um Beute anzulocken.

Fagus grandifolia toxiferum Giftholz

Diese Bäume gab es schon vor der zweiten Apokalypse und es ist noch nicht bekannt, ob sie sich durch die erneute Todeswelle weiter verändert haben. Ihr Harz wirkt wie Säure, wenn es die Haut berührt. Gleichzeitig entwickelt das Holz einen giftigen, ätzenden Rauch, wenn es verbrannt wird und kann dadurch als eine Art biologische Waffe eingesetzt werden. Sogar die Asche des verbrannten Holzes kann noch als Gift verwendet werden, um Erde unbrauchbar zu machen.

Croylus cornuta deliratio Jobi-Nuss

Auch diese Pflanze gab es schon vor der zweiten Apokalypse. Die Nüsse dieses Baumes sind bekannt dafür bei Verzehr Halluzinationen oder Paranoia auszulösen, doch durch die erneute Todeswelle scheint diese Pflanze noch weiter mutiert zu sein. Kommt man mit den Blättern oder Früchten in Berührung, sondern diese ein Sekret ab, welches zu Wahnvorstellungen und heftigen Halluzinationen bis hin zu Paranoia führt. Der Betroffene kann nicht mehr zwischen Illusion und Realität unterscheiden. Die Sporen haben einen ähnlichen Effekt, scheinen jedoch den auditiven Cortex zu beeinflussen. Atmet man sie ein beginnt man Geräusche und Stimmen wahrzunehmen, die gar nichts existieren. Ein Gegenmittel ist nicht bekannt, man kann nur abwarten bis die Symptome abklingen, dies kann zwischen 30 Minuten und zwei Stunden dauern. Intensiver Kontakt oder Konsum der Pflanze kann zum Tod führen.

Dionaea muscipula gigantica Riesenfliegenfalle

Eine Lauerjägerin, die sogar Beute bis hin zur Größe eines Menschen fängt und verzehrt. Diese Pflanze bildet als Blüte eine im Durchmesser bis zu einem Meter große, vierblättrige Schote aus, welche von außen unscheinbar grün, im Inneren jedoch orangegelb ist. Im Zentrum der Blätter befindet sich der Schlund, aus welchem sie ein bis zu 10 Meter langes Tentakel auf ihr Opfer loslassen kann. Dieses ist ein reiner Muskelstrang und kann bis zu 5 cm dick werden. Damit umschlingt die Dionaea ihre Beute und zieht sie langsam ins Maul. Dem Opfer bleiben also ungefähr 10 Meter, um sich zu befreien, doch nur wenigen gelang dies bisher allein. Um Beute anzulocken imitiert die Riesenfliegenfalle Tiergeräusche. Dies macht sie, indem die Blätter am Hals der Schote aneinander reiben.

Hyacinthus orientalis projektilus Schützenhyazinthe

Es ist nicht bekannt, ob sie ein Teil eines größeren Organismus zusammen mit der Riesenfliegenfalle oder ein eigenständiges Gewächs ist. Jedoch ist sie mit Vorsicht zu genießen. Diese Pflanze bildet wunderschöne, lilafarbene Blüten, aus denen sie jedoch giftige Pfeile schießen kann, die das Opfer innerhalb von Minuten lähmen und bewegungsunfähig machen. Um Beute zu finden hat die Hyacinthus Sensoren entwickelt, die Druckveränderungen in der Nähe wahrnehmen und dreht sich aktiv in die entsprechende Richtung. Wird nicht schnellstmöglich ein Gegenmittel verabreicht, breitet sich die Lähmung weiter aus und befällt auch die Atemwege, sodass es über kurz oder lang zu Atembeschwerden und zum qualvollen Ersticken kommen kann. Die Verabreichung von Antihistaminika kann zu einer kurzfristigen Linderung der Symptome führen.

Taraxacum voltari Elektrische Pusteblume

Eine mutierte Abwandlung dessen, was man allgemeinhin weltweit als Pusteblume kannte. Im Zuge des atomaren Fallouts der ersten und zweiten Apokalypse veränderte sich auch diese harmlose Pflanzenart und wurde zu einer gefährlichen Bedrohung für Mensch und Tier. Diese Pflanze entwickelt das ganze Jahr über flugfähige Samen, die vom Wind getragen werden und sich so verteilen. Kommen sie mit der Haut in Berührung senden die Samen elektrische Schläge aus, welche extrem schmerzhaft sein können. Entfernt man sie nicht sofort und sie bleiben auf der Haut haften, kann dies zu schweren Verbrennungen und gegebenenfalls auch zum Herzstillstand führen, da die Samen konstant Stromschläge aussenden. Wenn es dunkel wird zeigt diese Pflanze jedoch ihre verführerische Seite, denn dann beginnt sie zu leuchten und ihre Samen erinnern an Glühwürmchen, die durch die Nacht schweben.

Hydnellum peckii acidum Blutfeuerpilz

Dieser sehr kuriose Pilz ist meist in der Nähe von Nadelbäumen anzutreffen und wächst sowohl am Boden als auch auf verrottendem Holz. Dabei kann er den Waldboden und abgestorbene Bäume oft wie ein Teppich überziehen. Aus dem weißen Fruchtkörper tritt an vielen Stellen eine blutrote Flüssigkeit aus. Diese reagiert bei Kontakt mit der Feuchtigkeit der Haut und führt zu heftigen Verbrennungen und Verätzungen. Die wahre Gefahr droht jedoch dann, wenn sich der Fruchtkörper zu verfärben beginnt und seine Farbe langsam von weiß über rosa zu blutrot verändert. Ist die Oberflächenspannung der ‚Blutstropfen‘ einmal zerstört beginnen diese mit der Feuchtigkeit in der Luft zu reagieren und setzen einen beißenden Nebel frei. Diese Reaktion breitet sich dann wie ein Lauffeuer über die gesamte Pilzkolonie aus. Der rote Dunst führt zu sehr schmerzhaften Verbrennungen auf der Haut, er kann bei längerem Kontakt aber auch die Atemwege und Netzhäute verätzen und so zu Atembeschwerden, Blindheit bis hin zum Tod führen. Zum Glück lässt sich die giftige Flüssigkeit relativ leicht entfernen, man muss die betroffenen Stellen nur gründlich mit klarem Wasser reinigen. In den ersten Momenten intensiviert sich der Schmerz dabei zwar, klingt dann jedoch langsam ab.

Prosopanche americana iacta Schlangenwinde

Es ist nicht schwer zu erraten woher diese Pflanzen ihren Namen hat, mit der braunen schuppigen Schale und dem dornartigen Fortsatz an der Spitze der Pflanze gleicht sie auf verblüffende Weise einer Klapperschlange und ist mindestens genauso gefährlich. Die parasitäre Pflanze kann selbst kein Chlorophyll erzeugen und ist somit für ihr Überleben auf Wirtspflanzen angewiesen. Hunderte dieser Pflanzen können einen Baum befallen und saugen ihn sprichwörtlich aus. Sind die Fruchtkörper reif, reicht schon die geringste Erschütterung, um sie explodieren zu lassen. Die leuchtend roten Samen werden dann mit enormer Geschwindigkeit bis zu 100 Meter durch die Luft geschleudert und bohren sich in die Stämme benachbarter Bäume. Wer den Knall einer explodierenden Schlangenwinde hört sollte sofort in Deckung gehen, denn nicht selten ruft dies eine Kettenreaktion hervor. Wird man von den Samen getroffen, kommt das einem Schuss aus einem Schrotgewehr gleich. Tödlich ist eine Begegnung jedoch in den seltensten Fällen und weder die Samen noch die Pflanze an sich scheint giftig zu sein. Durch das Abschießen ihrer Samen erschließen sie sich neue Wirtspflanzen, einmal in den Stamm eines Baumes eingedrungen beginnt die Schlangenwinde zu wachsen und die Wasser- und Nährstoffversorgung ihres Wirtes anzuzapfen.


*Diese Arten wurden seit der zweiten Apokalypse nicht mehr gesichtet und sind vermutlich ausgestorben.
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